Eine neue Vorlage für die Erinnerungsmappe



Der April ist heuer sehr schnell vergangen. Und während wir uns am Anfang des Monats oft noch nach Winterjacken gesehnt haben, wagen wir in diesen Tagen den einen oder anderen Spaziergang ohne überhaupt einen Pulli mitzunehmen.



Hüpfen, laufen, lachen, spielen

Und es ist fabelhaft, was einem der Frühling (selbst in der Stadt) bietet. Viele Kinder erleben so, wie unser Kleinster zum ersten Mal bewusst, dass Pflanzen aufblühen - sie erkunden den Spielplatz, lassen Sand zwischen den Fingern rieseln, halten ihren Atem an, während sie runter rutschen und jauchzen laut, wenn die Beine auf der Schaukel hoch fliegen. Die größen Kinder springen Seil, lassen den Ball nicht aus der Hand, jagen nach Seifenblasen. Mit anderen Worten, es gibt nun viel im Alltag, das Kinder spüren lässt...



Alle diese spaßigen Dinge, die man draußen unternehmen kann, verbessern die Körperwahrnehmung und fördern das Kind in vieler Hinsicht auch auf der sozialen bzw. auf der Beziehungsebene. Mit diesem Bewusstsein fällt auch den Eltern womöglich der Schritt zum nächsten Spielplatz voller Kinder leichter ;).



Vorlage zum Ausfüllen

Für alle, die auch im heurigen Frühling die fabelhaften Erfahrungen ihrer Kinder schriftlich festhalten und dokummentieren möchten, habe ich die folgende Vorlage vorbereitet und stelle sie nun, wie immer, für Euch kostenlos zum Download bereit.

für Eltern
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Ich wünsche Euch viel Spaß, während Ihr gemeinsam mit Euren Kindern die Seele draußen im Freien baumeln lässt und freue mich auf ein Wiedersehen im Mai!



Was ist Projekt Kinderkram?

Im Projekt Kinderkram geht es darum, eine Erinnerungsmappe für Kinder zusammenzustellen. Da dies manchmal aus Zeitgründen nicht so leicht möglich ist, sollen meine Vorlagen dazu dienen, das Wesentliche zu notieren und schnell abzuheften. Weitere Vorlagen findet man im Downloadbereich (-> siehe Menüleiste)



Was Kinder beim Spielen zeigen

Im Spiel zeigen Kinder ihre Kreativität


Passend zum Blogbeitrag Das können Eltern von Kindern in puncto Kreativität lernen geht es hier heute darum, warum wir Kindern bei Spielen auch mal in aller Ruhe zusehen sollten.

Damit will ich natürlich NICHT sagen, lasst alles sofort fallen und liegen, denn wer nicht rund um die Uhr mit seinen Kindern spielt, ist ein schlechter Elternteil. Seien wir ehrlich - auch Kinder haben hier und da Recht darauf, alleine und ungestört zu sein.

Bei mir zu Hause ergibt sich dennoch die Gelegenheit, wenn ich gerade im Wohnzimmer mein Kaffee trinke, ein Buch lese oder kurz eine Pause einlegen möchte. Entfalten sich gerade spannende Spielwelten vor meinen Augen, so bleibe ich ruhig sitzen, versuche nicht zu stören und sehe zu.

Da entdeckt man, wie kreativ Kinder eigentlich sind. Sie schlüpfen in Rollen, lösen Probleme, versuchen Dinge zu begreifen, experimentieren herum. Ohne unsere Anleitung brauchen sie schon mal länger, um herauszufinden, wofür ein Ding wohl gebaut sein mag. Sie probieren herum, testen aus, benützen Vieles "unsachgemäß". Sie entdecken die Umwelt.




Kinder sind kreativ im Spiel


Zu sehen, wie Kinder sich entwickeln

Obwohl ich viel Zeit mit meinen Kindern verbringe, so fällt es mir im Alltag nicht immer so leicht, zu sehen, was sich bei ihnen gerade im Hinblick auf Entwicklung tut. Ein Kind beim Spielen zu beobachten bietet da schon mehr Möglichkeiten.

Man sieht, wie fein- oder grobmotorisch sich das Kind in seinem Alter tut. Manchmal wird es Eltern bewusst, wo Kinder mehr Potenzial haben und welche Lernschritte sie noch gehen müssen.



Kinder besser verstehen

Im Spiel merkt man, welche Inhalte ein Kind beschäftigen - auf der sachlichen als auch auf der emotionalen Ebene.

Es gab mal eine Zeit, da konnte mein Sohn stundenlang über einem Spielbrett sitzen, auf dem man Farben und Muster zuordnen sollte. So bald er dieses Spielzeug nur erblickt hat, rannte er hin, setzte sich auf den Boden und spielte. Dies passierte in einer Zeit, als es wichtig für ihn war, auch einfache Vorgänge im Alltag begreifen und zuordnen zu können.



Mit etwas Glück wagt man einen Blick in den Spiegel

Rollenspiele sind etwas ganz Spannendes. Und kaum ein Erwachsener mag sie ;) Vielen von uns fällt es schwer im Alltag in andere Rollen zu schlüpfen und Kinder perfektionieren ihre Überredungskünste, um uns dazu zu bewegen. Aber ich will ja heute von Euch nicht, dass ihr mitspielt. Es ist denkbar, dass es Euch einmal gelingt einem Rollenspiel als Zuschauer beizuwohnen. Dann genießt dies und verfolgt genauestens das Geschehen.



Da Kinder häufig Alltagsszenen im Spiel nachstellen, passiert es mir manchmal, dass ich mich quasi von draußen sehen kann. Nicht immer fällt dieser Blick für mich schmeichelhaft aus. Vor allem, wenn die Geschütze der "strengen" Mami herausgefahren werden. Mit etwas Humor kann man diesen Blick gut aushalten und daraus genauso wie Kinder viel lernen.



Kinder gehen im Spiel auf

In der Kindheit spielt man nicht, um bewusst etwas zu lernen, oder gar um die eigene Kreativität auszuleben. Meistens macht es zwar Spaß, doch manchmal berührt ein Spiel auch Ängste oder erregt die Wut. Man spielt, um zu spielen. Alles andere ergibt sich von selbst.



Meine heutige Aufgabe an Euch lautet also:

Setzt Euch etwas abseits hin und seht für zwanzig Minuten Euren Kindern beim Spielen zu. Natürlich nur dann, wenn es für die Kleinen auch OK ist und nicht gerade, wenn sie alleine im Zimmer sein wollen. In dieser Zeit, versucht nicht aktiv ein Spiel zu lenken. Schaut einfach nur zu. Was seht ihr?




Eine neue Vorlage für das Kinderkram Projekt

Aus dem Alltag

Die Entwicklungssprünge unserer Kinder folgen einander in diesen Tagen so schnell, dass ich gar nicht mitkomme. Von den ersten Schritten sind wir schon Wochen entfernt, die ersten Worte entlocken uns immer noch ein Aaahh und gehören für später dokumentiert. Die Wachstumsschübe beförderten meinen Großen abseits meiner Reichweite - Augenkontakt kann ich allerdings noch halten, ohne auf die Fußspitzen steigen zu müssen. Es fragt sich nur, wie lange...

 

Ich fühle, dass langsam neue Aufgaben auf mich zukommen. Bald gilt es meine Kinder, wieder etwas mehr loszulassen, ihnen etwas mehr Raum zuzugestehen und dennoch im Hintergrund für sie da zu sein - für Gespräche, rasche Unterstützung und nicht zuletzt, um Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Und vermutlich genauso wie meine Kinder frage ich mich insgeheim: "Bin ich dem wirklich schon gewachsen?"

 

Und weil auch Ihr bestimmt so einiges dokumentieren wollt, was sich in März zugetragen hat, erscheint hier heute eine weitere Vorlage - 03/2015.

 

Vorlage für die Kinderkrammappe

 

Vorlage für Eltern
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Was ist Projekt Kinderkram?

Im Projekt Kinderkram geht es darum, eine Erinnerungsmappe für Kinder zusammenzustellen. Dafür erscheinen hier Vorlagen, die Ihr zu diesem Zweck frei benutzen könnt. Oder sie können Euch als Anregung für alle die Informationen dienen, die Ihr festhalten wollt.

Mehr über den Anfang vom Projekt Kinderkram

 

 

 

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